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Weißer Tee oder auch Pai Mu Tan

Er gilt als edelste Tee­Sorte der Welt und trägt geheimnisvolle Namen wie "Weiße Pfingstrose", "Wassergeist" oder "Silbernadel"

Das edle Getränk ist zur Zeit in aller Munde, und das zu Recht:

Schon im 11. Jahrhundert vor Christus hatte das süßliebliche Aroma es den Kaisern Chinas angetan:

die kostbaren Teeblätter galten als unverzichtbare Zutat für ein Elixier, das zur Unsterblichkeit verhelfen sollte. Mythen und Legenden zufolge soll weißer Tee lebens­ verlängernde Kräfte besitzen.

Aktuelle wissenschaftliche Studien untermauern die These der alten Chinesen. Das besondere ist der hohe Gehalt an Polyphenolen. Sie gehören zu den hochwirksamen Antioxidanzien, die freie Radikale unschädlich machen. Und: Ebenso wie grüner und schwarzer Tee wirkt auch der "Kaiser" anregend und fördert die Konzentration.

Da Koffein und Theophyllin im Tee auch purinartige Verbindungen sind,
wird Patienten mit Hyperurikämie und Gicht häufig empfohlen, den Teekonsum einzuschränken oder gänzlich auf Tee zu verzichten.

Dafür gibt es aber keinen Grund, denn Koffein und Theophyllin werden nicht zu Harnsäure abgebaut. Grund hierfür ist, dass die Substanzen und ihre Abbauprodukte wasserlöslich sind. Sie werden daher problemlos ausgeschieden und nicht zu Harnsäure abgebaut.

Gichtkranke müssen also nicht befürchten, durch Tee ihren Harnsäurespiegel anzuheben. Sie können das anregende Getränk auch weiterhin ohne schlechtes Gewissen genießen.

Angebaut wird der weiße Tee in den hohen Bergregionen der chinesischen Provinz "Fujian". Das Geheimnis des weißen Tees liegt in der jahrhundertealten Tradition der Auswahl der Blätter bis hin zu deren Verarbeitung. Es werden nur die ungeöffneten Blattknospen des Teestrauchs gepflückt ­und zwar einzeln per Hand. Für ein Kilo fertigen Tee sind rund 30.000 Knospen notwendig.

Den Knospen ­ genauer gesagt dem silbrigen, seidenartigen Flaum, der sie umgibt ­ verdankt weißer Tee auch seinen Namen. Auf großen Trockengestellen werden die Knospen bei schwachem Tageslicht luftgetrocknet. Danach kommen sie in große Körbe, werden kurz erhitzt und trocknen noch einmal an der Luft. Durch die besonders schonende Verarbeitung erhält der weiße Tee seine exklusive Note.

Da weißer Tee nicht bitter wird, können die Blätter in der Kanne bleiben ­ und sogar ein zweites Mal mit heißem Wasser aufgegossen werden.


Noch eine Information:

Weisser Tee ist eine besondere Form von grünem Tee. Als weiß wird er bezeichnet, weil die zarte Behaarung der Blattunterseite nach der Trocknung als silbrig-weißer Flaum erscheint. Da nur die jüngsten Teeblätter diesen Flaum besitzen, muss die Pflückung besonders sorgfältig erfolgen. Pai steht in der chinesischen Bezeichnung für „weiß“, Mu Tan ist die „Pfingstrose“.

Pai Mu Tan“ , der wertvolle weiße Tee 

Für den weißen Tee werden vor allem die ungeöffneten oder gerade offenen Knospen des Teestrauchs gepflückt. Denn diese jüngsten Blätter haben noch den zarten, weißen Haarflaum – das Kennzeichen eines Pai Mu Tan. Wenige Tage nach der Knospenöffnung geht der Haarflaum als Schutz vor zu starker Sonneneinstrahlung und starker Verdunstung nämlich deutlich zurück.

Die weichen Blätter werden in dünnen Lagen 60 bis 70 Stunden in der Sonne vorgetrocknet. Für eine mechanische Behandlung sind sie zu zerbrechlich. Ist ihr Feuchtegehalt um 90 Prozent reduziert, so rösten sie anschließend in Körben bei einer Lufttemperatur von 90°C fertig.

Wer den losen Tee genau betrachtet, findet Knospen, die von den Blättern eingehüllt sind, sowie länglich eingerollte Teeblätter mit Silberflaum, den getrockneten Blatthaaren. An einem Tag verarbeiten 12 Frauen etwa 10 kg Weissen Tee. Das zeigt, wie wertvoll die Handverarbeitung ist.

Feiner Weisser Tee China Pai Mu Tan: eine Kostbarkeit unter den Grüntees.
Für diesen Feinen Weißen Tee werden im Teegarten Wukou in der chinesischen Provinz Jiangxi die jüngsten Teezweige mit zwei behaarten Teeblättern und einer Knospe gepflückt. Während der Verarbeitung legen sich die Teeblätter mit der behaarten Unterseite nach außen um die Knospe, so dass der Eindruck eines silbrig-weißen Flaums entsteht.
Der kostbare Pai Mu Tan Wukou schmeckt mild und blumig und enthält reichlich Polyphenole.

Weisser Tee Pai Mu Tan: richtig zubereiten
Je nach Mineraliengehalt und Härtegrad kann der Weisse Tee unterschiedlich schmecken. Bitte verwenden Sie deshalb zur Zubereitung nur Trinkwasser äußerst guter Qualität und geringer Härte.

Die klassische Zubereitung von Weisser Tee Pai Mu Tan:

· Wärmen Sie Ihre Grünteekanne mit heißem Wasser vor.
· Teewasser kurz aufkochen und einige Minuten stehen lassen, bis sich das Wasser auf 70-80°C abgekühlt hat.Dann über die losen Teeblätter gießen.

· Dosierung: als Grundregel gilt ½ Teelöffel pro Tasse, ab 6 Tassen zusätzlich ein ½ Teelöffel an losem Tee für die Kanne. Je nach persönlichem Geschmack können Sie von dieser Grunddosierung natürlich abweichen.

· Richten Sie sich beim Ziehen nach der auf der Teeverpackung empfohlenen Ziehdauer. Für Pai Mu Tan liegt diese bei 2-3 Minuten. Nach dem Ziehen den Tee in eine andere, zweite Kanne filtern oder die Filtertüte herausnehmen.

Die Chinesen glauben, dass Weisser Tee ein hervorragender Blutdrucksenker ist. Dazu soll Pai Mu Tan allerdings 9 Minuten ziehen und Sie sollten mindestens 3 Tassen täglich über 2 bis 4 Wochen trinken.

Diese Info hat Chaosbraut gefunden unter:

http://www.nurnatur.de/weisser_tee.php

Ob ihr dort bestellt und wie die Lieferung dort so läuft kann ich nicht sagen. Bin zufällig drauf gelandet