Die Kunst der Zubereitung von Tee
Wirkungen und Rituale
Die Wirkung und das Aroma eines Tees kann jeder, der sich eine Tasse aufbrüht, selbst
beeinflussen. Wichtig ist dabei die richtige Wassertemperatur. Während schwarzer Tee
kochend übergossen werden soll, sollte das Wasser für grünen Tee „nur“ 50 Grad
Celsius haben. Denn nur dann wird der grüne Tee nicht bitter und seine Vitamine bleiben erhalten.
Ideal ist auch ein ausreichend großer Filter, in dem der Tee frei schwimmen kann. Die Blätter haben darin genügend Platz sich auszudehnen und ihre Inhaltstoffe abzugeben.
Zahlreiche Legenden und Anekdoten berichten von der Entdeckung des Tees. Eine Geschichte aus China spielte sich vor 3.000 Jahren ab und erzählt vom Kaiser Shen Nong. Er war ein eifriger Wissenschaftler und interessierte sich für die Wirkung von Kräutern. An einem Sommertag wehte der Wind einige Teeblätter in sein Wasserglas. Shen Nong trank die Flüssigkeit und fühlte sich anschließend angenehm erfrischt. So kam es, dass Tee in China anfangs nur als Medizin eingenommen wurde und dem Adel vorbehalten blieb.
Die Japanische Teezeremonie
Im 8. Jahrhundert nach Christus kam der Tee von China nach Japan. Dort entwickelten Mönche und ZenMeister ein strenges Ritual rund um das Zubereiten und Trinken von Tee, das bis heute eingehalten wird. Das Ziel der Mönche ist dabei, nicht den Durst zu löschen, sondern innere Ruhe und Harmonie zu finden. Denn nach ihrer Ansicht führt die Zubereitung des Tees zum Weg der Erleuchtung. Jede Handbewegung ist seit Generationen überliefert und wird konzentriert ausgeführt.
Für die Zeremonie verwenden Japaner immer nur gemahlenen grünen Tee, den sie mit einem Bambusbesen schaumig schlagen.
Blattgrade Was Sie bei der Zubereitung beachten sollten neben dem allseits bekannten BlattTee erhält man beim Sieben der getrockneten Teeblätter eine Reihe weiterer Sortierungen :
Broken, Fannings und Dust.
Maßgeblich für die Bezeichnung ist die Größe des Blattes, der Blattgrad. Dieser hat zwar Einfluss auf den Geschmack, nicht jedoch auf die Qualität des Tees. "Die gleichen Blattgradbezeichnungen werden für sämtliche Schwarztees verwendet, vom feinsten bis zum einfachsten. Was wirklich zählt ist die Tasse, also der Duft und Geschmack des Aufgusses", so die ProfiTea Taster.
BlattTees zeichnen sich durch ihre großen, langen Blätter aus und tragen die Bezeichnung Orange Pekoe. Wenn Sie einen leichten, aromatischen und wenig bitteren Tee bevorzugen, liegen Sie beim BlattTee genau richtig.
Broken ist die Bezeichnung für die nächst gröberen Absiebungen aus den BlattTees.
Tipp für die Zubereitung von BrokenTees: Eine schwächere Dosierung und kürzere Ziehzeit verhindern, dass- @page { size: 8.5in 11in; margin: 0.79in } TD P { margin-bottom: 0in } P { margin-bottom: 0.08in } -->
der Tee zu bitter wird.
Fannings sind kleine Aussiebungen, die fast ausschließlich für Aufgussbeuteltees verwendet werden.
Sie ergeben eine äußerst kräftige Tasse und besitzen ein eher herbes Aroma. Die Extrakte der FanningTees werden vom Wasser besonders gut und schnell aufgenommen. Deswegen auch hier der Tipp: Nicht zu lange ziehen lassen!
Dust ist die kleinste Aussiebung der BlattTees und daher sehr ergiebig. Für eine Tasse benötigen Sie nur 0,2 bis 0,3 Gramm. Diese sehr feine Teekörnung eignet sich hervorragend für Teebeutel.
Achten Sie doch das nächste Mal, wenn Sie Ihren Tee zubereiten, einfach einmal auf den Blattgrad und probieren Sie unsere kleinen Tipps aus. Sicherlich wird Ihnen der Tee danach noch besser gelingen.
Diese Tipps habe ich aus dem World Wide Web zusammengestellt.